Jede Geschichte braucht einen guten Anfang. Und manchen Menschen sollte man ein Denkmal setzen. Unsere Geschichte beginnt mit der Parkplatznot in Berlin-Friedrichshain, einer Vorbesitzerin, die ihren Laser liebte und Mr. Mohr, der alles ins Rollen brachte.

Am Anfang war Mr. Mohr
Januar 2022. Grauer Nieselregen. Knapp über dem Gefrierpunkt. Stadtwinter.
Ein kurzer Chat:
„Hey Mr. Mohr, kommst du demnächst mal nach Berlin?“
„Ich BIN in Berlin.“
„Äh… okay. Wie weit ist Friedrichshain von dir weg?“
„Direkt um die Ecke.“
„Oh. Hmm. Äh… Hast du zufällig gerade richtig viel Bargeld dabei?“
„… Ich sollte eigentlich was für meinen Chef kaufen. Hat sich aber erledigt.“
„Also ja?“
„Also ja.“
12 Stunden später steht Mr. Mohr in einer kleinen Küche in Berlin-Friedrichshain, wo die Noch-Besitzerin des Lasers erst einmal eine Zigarette braucht. Denn so richtig dazu durchringen, das Gerät so einfach herzugeben, kann sie sich auch nicht.
Und dann trägt Mr. Mohr das 25kg schwere Ding auch noch zwei Blocks weit durch Berlin, weil natürlich nirgendwo ein Parkplatz zu finden war.
Abends nimmt er ihn wieder aus dem Auto heraus und mit hoch ins Hotelzimmer – wegen der Frostgefahr.
Zuhause angekommen: Wieder reintragen, sicher abstellen.
Und bei der nächsten Gelegenheit: Persönlich bei uns vorbeibringen.
Wir sind ehrlich: Wir schicken ihn nicht das erste Mal mit logistischen Meisterleistungen quer durch die Republik. Ohne ihn wären wir: unlaserig, laptopfrei, motorradkofferlos. Kurz: logistisch aufgeschmissen. Aber egal, was kommt – Mr. Mohr sagt nur: „Klar.“
Deshalb wollen wir hier ein kleines Denkmal setzen. Unsere Geschichte beginnt nicht mit dem ersten Produkt, sondern mit dem ersten Freund, der den ganzen Wahnsinn mitgetragen hat – im wahrsten Sinne des Wortes.

Danke, Mr. Mohr. Du bist der Beste!
